Aktuelles aus der CASA

Jahresrückblick 2021/2022

Downlod des Jahresrückblicks

 Jahresrückblick Kita-/Schuljahr 2021/2022 der Casa Don Bosco. Das Haus für Kinder

Es ist wieder soweit! Ein Kita-/Schuljahr neigt sich dem Ende! Damit verbunden möchten wir einmal das vergangene Jahr Revue passieren lassen:

Im September war die Angst groß, auf Grund der Corona-Pandemie wieder schließen oder teilschließen zu müssen. Die Lage war sehr unübersichtlich, nicht nur für uns auch für unsere Eltern. Wir blieben verschont, aber die Teststrategie bis in das Frühjahr 2022 hat einiges an Nerven auf allen Seiten gekostet. Das wichtigste aber: Unsere Kinder sind die besten Beispiele es nicht so schwer zu nehmen. Mit Ihrer Freude am Leben konnten sie uns allen zeigen, wie man es macht!

Im Februar dann die Ukraine und die damit verbundenen Unsicherheiten. Im Salesianum kamen die ersten Flüchtlinge und damit auch einige Kinder bei uns auf dem Campus an. Die Hilfsbereitschaft unserer Eltern war überwältigend. Säckeweise konnten Hilfsgüter verteilt werden und werden es noch. Der Kindergarten konnte vorübergehend fünf Kinder aus der Ukraine in ihre Gemeinschaft aufnehmen.

Im Sommer kam das „Casa-Festival“! Bei der Generalprobe waren alle nass vom Schwitzen! Am Tag des Festivals waren alle nass vom Regen! Das hat der Stimmung aber keinen Abbruch getan, es wurde gefeiert, getanzt und gesungen. Viele fleißige Hände führten dazu, dass es trotz der vielen Regenschauern ein Erfolg wurde! Frei nach dem Motto: Es ist kein richtiges Festival, wenn es nicht regnet!

Mit den Verabschiedungen der Kinder und Mitarbeiter*innen, die die „Casa Don Bosco. Das Haus für Kinder“ zum Sommer verlassen, mit Abschiedsgottesdiensten und -festen endet das Kita-/Schuljahr 2021/2022 würdevoll. Auch unsere hauseigene Informationsstelle ist nach Ihrer Einführung im November 2020 ein großer Erfolg. Folgend möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick des Vergangenen der Bereiche geben und einen kurzen Ausblick ins Kita-/Schuljahr 2022/2023:

Krippe:

Insgesamt 18 Kinder wurden im Jahr 2021/2022 in der Krippe eingewöhnt. Dies bedeutet immer eine herausfordernde Gruppendynamik. Die Strukturen wurden an unsere Jüngsten angepasst, damit wir den Kindern Sicherheit bieten konnten. Gleichzeitig wollen unsere „Großen“ selbstverständlich Aufmerksamkeit. Die Kinder und ihre Familien werden vor allem in den Bereichen Selbständigkeitsentwicklung, Autonomieerleben, Kennenlernen von Freiräumen und Grenzen begleitet und unterstützt. Wir bemerken jedes Jahr anhand der Kinder, die nicht mehr schlafen möchten, wie groß sie werden. Wie sie eigene Lösungskonzepte entwickeln, um Herausforderungen anzunehmen und zu bewältigen. Wir konnten sehen, wie schnell sie sich entwickeln und haben sie mit Freuden dabei begleitet.

In der Krippe ist das Erleben und Erlernen mit allen Sinnen ein großer Bestandteil der Pädagogik. Dies spiegelt sich in unserem religionspädagogischen Jahreskreislauf und in unseren Monatsthemen wider.

Beginnend im Oktober mit Erntedank erfuhren die Kinder für was wir dankbar sind. Mit der Sinneserfahrung mit Früchten, wie fühlen, riechen und schmecken diese, und der darauffolgenden kleinen Feier, in der für die Ernte Gott gedankt wurde, konnten die Kinder einen Bezug zu den Gaben bekommen. Selbstverständlich gehört zum Herbst in München, das Oktoberfest! Da das richtige nicht stattfinden konnten, haben wir es in die Krippe der Casa geholt. Mit Lebkuchenherzen, backen und verzieren sowie dem Bobby-Car-Karussel und dem Brezl schnappen wurden auch hier taktile Sinne angeregt.

Im November feierten wir mit einem großen Fest des Pfarrverbandes Haidhausen St. Martin, mit einem wunderbaren großen Umzug und einem Gottesdienst auf dem Campus Don Bosco. Im Vorfeld wurde die St. Martins-Geschichte im Rollenspiel nachgespielt und das Thema „Teilen“ aufgegriffen. Was ist „Teilen“? Warum ist „Teilen“ wichtig und wie teile ich? Auch das Thema „Kalt und Warm“ wurde besprochen und mit Sinnesübungen selbst erfahren. Wie fühlt sich kaltes Wasser an und wie warmes? Warum war dem Bettler in der St. Martinsgeschichte kalt?

Im Dezember standen die Zeichen auf Nikolaus, Adventszeit und Weihnachten. Auch hier wurde die Geschichte des heiligen Nikolaus erklärt. Warum bringt er den Kindern jedes Jahr Geschenke? Zu uns kam er dann auch in Persona. Zum Advent wurde ein Kalender gebastelt, damit die Zeit des Wartens überbrückt wurde. Mit einer kleinen Weihnachtsfeier wurde das Jahr beendet. Im Januar freuten wir uns auf das neue Jahr. Im Februar wurde es laut, auch das muss erstmal gelernt werden. Der Fasching war in der Krippe los. Die Kinder konnten sich verkleiden und im Rollenspiel in eine ganz besondere Welt tauchen. Am Faschingsdienstag wurde ein bunter Fasching gefeiert mit Musik, Luftballons, Sackhüpfen, Gummi-Guttis schnappen und Eierlauf. Auch das ist für die Motorik der Kinder wichtig. Am Aschermittwoch wurde ein kleiner interner Wortgottesdienst gefeiert, mit der Segnung der Kinder. Im März kam der Frühling. Wir haben geschaut, wie sich die Bäume verändern, wie die Wiese sich verändert und unseren Weiden im Garten beim Sprießen beobachtet. Im April kam der Osterhase und wir beschäftigten uns mit dem Thema „der Osterhase versteckt die Eier wo er will!“. Dazu spielten wir im Kreis „Osterei“ und hörten die Geschichte vom „Stups dem kleinen Osterhasen“, selbstverständlich wurde dieser auch besungen. Religionspädagogisch wurde kindgerecht die Ostergeschichte erzählt und erklärt, dass mit dem Ende von etwas immer ein Neuanfang kommt. Deshalb haben wir uns im Mai mit dem Thema „Was blüht und duftet im Mai?“ auseinandergesetzt. Dafür wurde die Flora beobachtet und gerochen, wie Blumen riechen, mit der Erkenntnis das sie alle wunderschön aussehen und ganz unterschiedlich riechen. Im Juni standen die Zeichen auf Sommer. Das Element Wasser wurde für manches Experiment und Erfahrungen genutzt. Leider kam der Juli sehr schnell und die Abschiedsphase begann. Schnuppertage der „Großen“ im Kindergarten und auch die Besuche von den „neuen, kleinen“ führten zu einem Gefühl des Aufbruches, aber auch der Weggang der

Krippenleitung führte kurzzeitig zu Verunsicherungen. Deshalb sind wir froh, dass ab August Frau Deutinger diese Stelle übernimmt und damit die Verunsicherung gelöst wurde. Mit Abschiedsfeiern geht das Jahr zu Ende und wir freuen uns auf das Nächste!

Kindergarten:

Ich, du, wir – gemeinsam anders!

Dem Jahresthema haben wir in jedem Monat einen besonderen Tag gewidmet.

Zum Thema Kultur und der Frage “Woher kommst du?“ haben die Kindergartenkinder viele Sprachen mit ihren Begrüßungen kennengelernt und sich gegenseitig beigebracht.

„Der verhexte Rabe Abraxas“ war ein Puppentheater zum Thema „Sprachen der Welt“, wir haben in vielen Aktionen und Spielen, unter anderem auch mit den Adventskalendern, die Kontinente der Welt bereist, die Kinder haben aus ihren Herkunftsländern erzählt und am Weltkindertag erfahren, wie es in Kindergärten in anderen Ländern aussieht. Die Mama von Sindri hat uns aus Island berichtet, die Mama von Lion aus China, die Mama von Moritz aus Mexico und der Papa von Valentin aus Afrika. Die Mama von Bruno hat den Kindern den Flamenco aus Spanien gezeigt.

Zum Thema Behinderung und der Frage „Was kann ich, was kannst du?“ hat die Mama von Samy aus dem Regenbogenteam am Welt-Down-Syndrom-Tag aus Samys Alltag mit dem Rollstuhl erzählt und die Kinder haben besonderes Spielzeug von ihm zu Hause kennengelernt. Die Mama von Jonathan hat uns ein ungewöhnliches Bilderbuch vorgestellt: „Was ist schon normal? – Ein Riesengeschichte und eine Mäusegeschichte. Ein halbes Bilderbuch“ und der Papa von Leonie hat uns gezeigt, dass jeder andere Talente hat: Einen Purzelbaum kann ich nicht, dafür aber Jonglieren! Der Papa von Marie hat das Buch „Vom kleinen Waschbär, der nicht wusste, dass er was ganz Besonderes ist“ vorgelesen und mit den Kindern Ringelblumen gepflanzt. Die Mama von Samu hat den Kindern ein Bilderbuch zum Thema „Was kann ich? Kleine und große Geschwister“ vorgelesen und Frau Fuchs hat im Morgenkreis erzählt, wie es ist ein Frühchen zu haben und was so besonders ist nach der Geburt.

Zum Thema Glaube und der Frage „Woran glaubst du?“ hat die Mama von Zeynep das Bayram-Fest vorgestellt und die Mama von Ruby die Geschichte vom Elefanten erzählt, die zeigt, dass alles eine Frage der Perspektive ist. Zudem hat Rubys Mama mit den Kindern eine Komplimentendusche auf dem Glücksstühlchen gemacht und uns das Bilderbuch „Der kleine Waschbär fragt nach Gott“ vorgestellt. Die Mama von Dilara hat den Kindern vom Islam erzählt. Und die Mama von Harun hat uns etwas vom Zuckerfest in Bosnien erzählt und Leckeres zum Probieren mitgebracht.

Zum Thema Verschiedenheit und der Frage „Wie sehe ich aus, wie siehst du aus?“ hat die Mama von Romina uns gezeigt, dass „Typisch Mädchen-Typisch Junge“ gar nicht sein muss: auch Mädchen können Malerin und Lackiererin werden. Und die Mama von Justus hat mit den Kindern über „Jungs- und Mädchenfarben???“ gesprochen.

Zum Jahresthema wird es im Sommer noch einen kurzen filmischen Zusammenschnitt mit den Beiträgen der Kinder geben.

Themenwoche – Musiktage – Sport- und Spieltag

Im Kindergarten gibt es jeden Monat eine besondere Themenwoche, die dann den ganzen Monat prägt. Im Oktober haben wir mit dem Thema „Bayern“ gestartet.

Wir haben das Oktoberfest gefeiert in Tracht mit Maßkrug-Stemmen, Fingerhakeln, Brezeln schnappen und Wiesenlimbo. Die Kinder haben selbstgebackene Oktoberfestherzen verziert, Volkstänze geübt und die ganze Woche über vieles über Bayern erfahren. Ein Höhepunkt für alle war das Theaterstück „Der besoffene Kasperl“.

Im November ging es weiter mit der „Heldenwoche“. St. Martin als ein Held der guten Taten war unser Ausgangspunkt. Die Kinder haben sich mit der Geschichte vom heiligen Martin beschäftigt, Martinsgänse gebacken und Laternen in Form der Casa Don Bosco gebastelt.

Wir haben die Helden der Kinder kennengelernt und u.a. eine Superheldengeschichte mit Parcours im Bewegungsraum, verkleidet als Superhelden, nachgespielt.

Im Herbst wurde auch das Thema „Dienste“ intensiviert, die die Kinder mit Begeisterung füreinander ausführen - wie zum Beispiel Tische decken, kehren, Licht- und Klangschalendienst. Die Kinder dürfen Morgen- und Mittagskreise selbst gestalten und in Kinderkonferenzen Feedback geben und ihre Wünsche äußern.

Zwei ganz besondere Tage hatten wir noch im Herbst: Den Besuch vom Haifisch-Experten für die Vorschulkinder und den Schmarrn-Tag für alle, an dem alles mal auf den Kopf gestellt wurde. Zusätzlich haben wir im Herbst noch eine „Körperwoche“ gemacht.

„Weihnachten hier und woanders“ war unser Wochenthema im Dezember.

Es gab Aktionen und Spiele zu „Weihnachten feiern rund um die Welt“, gemeinsame Malaktionen, Geschichten und Lieder. Für alle Kinder wurde ein Schattentheater mit der „Geschichte von den drei Bären“ aufgeführt. Die Kinder selbst haben die Weihnachtsgeschichte und die Geschichte von den Heiligen drei Königen nachgespielt.

Jedes Team hatte einen aktiven Adventskalender mit verschiedenen Aktionen wie Bilderbuch lesen, Plätzchentesten, Kinderkino und Krippenweg-Legen gestaltet. Daraus ist das Weihnachtsgeschenk der Kinder für die Eltern, die Weihnachtskugel entstanden.

Die Weihnachtspäckchenaktion für Osteuropa haben wir dieses Jahr wieder gemacht und es gab noch ein Spaziergang zum Weihnachtsbaum in Giesing mit Punsch und Keksen. Das Highlight aber war der Besuch vom Nikolaus, dem die Kinder ihren „Nikolaus-Rap“ vorgeführt haben.

Ins neue Jahr sind wir mit der „Polarwoche“ gestartet mit Eiswürfelhockey, Experimenten zum Thema Temperatur und Wasser, Iglu-Basteln und vielem mehr. Die Winterolympiade, die die Kinder im letzten Jahr so begeistert hat, haben wir zur Tradition gemacht, diesmal mit Aktionen wie Pinguinrutschen, Eishockey und Eisschwertransport.

Im Frühling hieß unsere Themenwoche im Hinblick auf Ostern „Feiern und Fasten“.

Wir haben „Fasching in aller Welt“ mit Modenschau gefeiert und gleich die Gelegenheit genutzt, dass wieder kleine Ausflüge möglich waren: Die Kinder sind in unterschiedlichen Teams zum Rosengarten an der Isar, zum Krone-Spielplatz in Giesing, haben Picknick am St. Wolfgangs-Spielplatz oder einen Lauschspaziergang durch die Au gemacht.

Wir haben Blumen gesammelt und Farbe daraus gemischt, ein Vulkanexperiment auf dem Tassilo gemacht, Grasköpfe gesät, uns mit Bienen beschäftigt, auf dem Markt am

Mariahilfplatz Obst und Gemüse gekauft und vieles mehr zum Thema Umwelt und Natur.

Im Hinblick auf Ostern gab es eine Kirchen-Ralley in der St. Wolfgangs-Kirche mit Anja, an Ostern dann ein Osterfrühstück, die Ostereiersuche und Palmbuschen-Binden. Und wir haben das letzte Abendmahl mit selbst gebackenem Matze-Brot gefeiert. Auch der Kasperl war mit „Der Osterhase sucht das Osterei“ wieder dabei.

Im April fand die Themenwoche zu den „Weltreligionen“ statt. Es gab Spiele und Aktionen rund um Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus. Wir haben in der Buchhandlung mit den Kindern Bücher zum Thema ausgesucht und darüber geredet, wie Kinder in den verschiedenen Religionen beten. Die Ergebnisse unserer religionspädagogischen Arbeit können das Jahr über im Empfangsbereich immer auf dem „Erzähl-mir-was-Tisch“ angeschaut werden.

Ein voller Erfolg war die Themenwoche „Essen rund um die Welt“ im Mai. Wir haben gekocht, gebacken und zubereitet, mit Händen und Stäbchen gegessen, vieles geschmeckt – zum Beispiel ein Frühstück aus Kenia, griechischen Tsatsiki und holländischen Fla. Für unser großes Abschlussbuffet haben alle Familien eine besondere Speise beigetragen, die Vielfalt war enorm. Zum Mutter- und Vatertag haben wir mit den Kindern Bruch-Schokolade gemacht und Welt des Kakaos kennengelernt, natürlich mit Schokoladentestung.

In der „Olympia-Woche“ im Juni fand wir unsere Sommerolympiade statt. Das Thema war: Sport von jedem Kontinent. Außerdem haben die Kinder in der Woche noch die typischen olympischen Disziplinen wie Weitsprung, Kugelwurf, Speerwurf und 100-m-Lauf kennengelernt. Dabei gab es immer die Möglichkeit, in vorbereiteter Umgebung mit verschiedenstem Spielmaterial frei zu spielen, auszuprobieren und Spaß zu haben.

Einmal im Monat findet unser Musiktag statt. An diesem Tag wird besonders viel gesungen, und mit Rhythmus-Instrumenten gespielt. Die Kinder haben die Blockflötenfamilie kennengelernt, Küchenorchester mit allem was das Bistro hergibt gespielt, Boomwhackers ausprobiert, Bodypercussion gemacht und neben vielem anderen Bruder Jakob in verschiedenen Sprachen begleitet von Orff-Instrumenten gesungen. Die Kinder haben die Kinderoper „Die Zauberflöte“ und „Peter und der Wolf“ kennengelernt und es gab einen Ukulele- und einen Trommelkurs mit Bechern und Schachteln. Highlight war der Besuch von Berins Vater, der uns seine Orientalische Geige vorgestellt hat und von Herrn Tricarico mit seiner E-Gitarre.

Am Sport- und Spieltag einmal im Monat gehen alle Kinder auf den Sportplatz und es gibt verschiedene Stationen zum Thema Teamarbeit, Geschicklichkeit, Balance und vieles mehr. Zum Abschluss gestalten wir immer ein Gemeinschaftsobjekt wie zum Beispiel unsere Schneeflocke, die wir auf dem Boden liegend mit allen Kindern und MitarbeiterInnen gemacht haben.

Wichtiger Bestandteil des Kindergartens ist die Vorschule. Mathe, Deutsch und Heimatkunde werden spielerisch und immer in Bewegung erarbeitet, die Ziffern von 0-9 als Körper-Bodenbild, der Zahlenraum bis 20 hüpfend, Plus und Minus vorwärts und rückwärtsgehend. Zudem messen, wiegen und sortieren die Vorschulkinder Gegenstände ihrer Alltagswelt. Vorbereitungen auf die Schriftsprache sind Schwungübungen, Laute hören, Silben klatschen und mit Bildkartenmemory zusammengesetzte Wörter entdecken. Ganz besonders war für die Vorschulkinder das

Thema „Internationale Verständigung“ mit Morse- und Flaggenalphabet, Piktogrammen und Verkehrszeichen.

Weiteres Highlight des Vorschuljahres war die Aschenputtel-Aufführung am Sommerfest, die schon in der Vorbereitung viel Spaß gemacht hatte. Und für einen sicheren Übergang in die Schule gab es noch die Schnuppertage in der Schule, das Schulwegtraining und die Verkehrserziehung der Polizei hier im Haus.

Wir hatten ein richtig gutes Jahr und möchten das am Ende auch feiern. Daher hat jedes Team einen Ausflug gemacht: in den Tierpark, den Hirschgarten und den Wasserspielplatz im Westpark. Am Sommerfest haben wir für Kinder und Eltern viele Spiel-Stationen im Freien und in der Turnhalle angeboten und uns gefreut, dass alle, Kinder wie Eltern, mit großem Spaß mitgemacht haben. Und es gab einen Schnuppertag für die Krippenkinder, damit sie im Herbst gut bei uns starten können. Dank des Geld-Erlöses vom Basar ist zu uns im Juli noch das Theater Knuth gekommen und hat im Rosettenraum eine große Pumuckl-Aufführung gemacht.

Die Vorschüler sind als Abschlussausflug zu „Little Arts“ ins Künstlerhaus gefahren und haben dort tolle Kunstwerke kreiert und in St. Wolfgang haben wir einem gemeinsamen Gottesdienst gefeiert. „Der große Rausschmiss“ war wieder ein voller Erfolg. Die Kinder haben ihre Schultüten und Schulranzen auf dem Balkon präsentiert und sind dann runter in den Garten gerutscht wo sie von allen Kindergartenkindern singend empfangen wurden. Krönender Abschluss für die Vorschulkinder war der Detektivabend mit Pizza machen, Detektiv-Ralley und Geisterdisco.

In die Ferien starten wir mit einer großen Putz- und Aufräumaktion, aber nicht ohne mit Kino und Eis am letzten Tag das Jahr zu beschließen!

Hort:

Der Hort musste sich gleich zu Beginn einer großen Herausforderung stellen. Im Herbst mussten wir im eigentlich gut laufenden offenen Konzept, Gruppen bilden. Das war eine logistische Meisterleistung, die leider nicht immer auf Verständnis einzelner Eltern stoß. Aber auch das wurde sowohl mit den Kindern als auch mit den Mitarbeiter*innen gemeistert. Die nächste Frage stellt sich im Hinblick auf die Atmosphäre im Hort. Kahle Flure und Räume ladeten nicht wirklich zum verweilen ein. Also wurden die Räume umgestellt, neu eingerichtet und aus Mehrzweckräumen nach der Öffnung Funktionsräume gemacht. So wurde aus dem Werkraum ein Bauraum und aus dem Multifunktionsraum ein Werkraum. Weiterhin wurden der Geburtstagskalender sowie der Funktionsbaum gestaltet und in den Fluren mit Hilfe von Seilen eine Deko-Fläche konstruiert. Ebenso wurden die Strukturen und Abläufe neu gestaltet und umgestellt. Im Advent gab es eine Lebkuchenhaus-Challenge mit dem Ergebnis, dass die Jury sich nicht entscheiden konnte, welches das beste ist und somit alle gewannen. Selbstverständlich gab es ein Oktoberfest, eine Nikolausfeier, einen Adventskalender und die Themen Weihnachten, Fasching, Ostern und Sommer. Zum Thema Vielfalt wurden Bücher zur Verfügung gestellt und mit den Kindern besprochen. Dazu wurden auch Angebot wie Gips-Masken basteln und ein

Neonfotoshooting veranstaltet. Da wir das Thema Holz durch den Ausflug in das Walderlebniszentrum Grünwald aufgegriffen haben, wurde mit den Kindern über Holz und die Verwendung gebrainstormt. Daraus entwickelten sich die Angebote ein Holzspielzeug selbst zu bauen und die Osternester aus Holz zu machen. Krönender Abschluss war der Besuch der Holz-Ausstellung im Kinder- und Jugendmuseum. Zum Mutter- und Vatertag wurde dann ein anderes Material ausprobiert und mit Expoxidharz Schlüsselanhänger gefertigt. Neben den obengenannten Ausflügen fanden Ausflüge zum Schwimmbad, Bowling, Isarspaziergänge, Spielplatzbesuche sowie Besuche im Tierpark Hellabrunn und im Wildpark Poing statt. Als Gewinn der Lebkuchen-Challenge im Advent wurde der Film „die Schule der magischen Tiere“ angesehen. Der Film zeigte uns das wir zusammen alles schaffen und es egal ist wie wir sind, Hauptsache wir stehen beieinander. Aus dem Kinobesuch entwickelte sich ein kleines Musical zum Casa-Festival im Sommer, welches bei strömenden Regen auch aufgeführt wurde und ein großer Erfolg war. Neben den Darstellungen des Filmes, wurde auch ein Gospel-Lied auf Deutsch einstudiert und jede Woche bis zum Fest zweimal gesungen. Zum Abschied der 4. Klässler ging es zum Michaelibad und danach Pizza Essen. In der letzten Woche vor den Sommerfest wurden unsere „Großen“ mit Ihren Eltern verabschiedet, mit dem Segen von Pater Friedrich und den Wunsch für alle auch in schwierigen Momenten immer Hilfe zu bekommen und zu Vertrauen.

Vorausblick für das Kita-Jahr 2022/2023

Im kommenden Jahr werden insgesamt 77 Kinder in die „Casa Don Bosco. Das Haus für Kinder“ neu aufgenommen bzw. wechseln den Bereich. Das sind für die Krippe und den Kindergarten jeweils 30 Eingewöhnungen/Übertritte und für den Hort 17 ABC-Schützen. Ebenso beginnen drei Erzieher im Anerkennungsjahr Ihr letztes Ausbildungsjahr, ein Mitarbeiter wechselt den Bereich, eine Mitarbeiterin kommt aus der Elternzeit zurück und fünf Mitarbeiter*innen beginnen ihren Dienst in der „Casa Don Bosco. Das Haus für Kinder“. Somit sind wir im Januar 2023 wieder vollständig mit einer Kinderzahl von 201 und 43 Mitarbeiter*innen. Im Herbst 2022 wird es in der „Casa Don Bosco. Das Haus für Kinder“ auch eine weitere Institution geben, es wird nur so viel verraten, auch das Kita-/Schuljahr 2022/2023 wird nicht langweilig. Denn wir sind uns in der Casa alle einig, Stillstand gibt es bei uns nicht!!

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